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Schachtzeichen 2010 – Teil 3


Der bescheidene Eindruck des ersten Tages hat sich heute leider bestätigt. Kaum ein Ballon in der Luft, viele Standorte ohne Ballone, obwohl die Defekten seit Beginn der Woche ersetzt werden sollten.
Aber auch erneut nette Gespräche mit netten Leute.
Die offizielle Stellungnahme auf schachtzeichen.de lautet so:
“SchachtZeichen-Ballone schonen sich für Extra-Glühen um 22 Uhr
Metropole Ruhr, 28.5.2010, 09.00 Uhr. Zusätzlich zu den morgigen NachtSchachtZeichen sollen heute von 22 Uhr bis 1 Uhr die Ballone den Himmel über der Metropole Ruhr erleuchten. Es ist dem unermüdlichen Engagement unserer freiwilligen SchachtZeichen-Helfer zu verdanken, dass die Ballone schon heute Nacht in bis zu 80 Metern Höhe “vorglühen”. Tagsüber bleiben die SchachtZeichen-Ballone wegen drohenden starken Windböen am Boden. Die Bochumer Meteomedia GmbH meldet, dass die Thermik bis in den Nachmittag auf örtlich um 50 km/h auffrischen soll. Während abends keine Schauer mehr zu erwarten sind und der West- bis Nordwestwind abflauen soll, werden die Vorbereitungen für das Ballonglühen laufen. Über den Stand der Dinge informieren wir Sie weiter.”
Bilder der 34 angefahrenen Schachtzeichen gibt es im Album.

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Schachtzeichen 2010 – Teil 2

Heute habe ich erneut ein paar Schachtzeichen angefahren, bei deutlich besserem Wetter. Dadurch waren dann auch die meisten Ballons weiter aufgelassen und somit besser sichtbar als gestern.
Hinzugekommen sind: Gneisenau 2/4 (Do-Derne), Luftschacht Grevel (Do-Grevel), Scharnhorst 2 (Do-Scharnhorst), Lucas Solberg 1/2 (Do-Körne), Bickefeld Schacht Martin (Do-Schüren), Felicitas 1/3 (Do-Hörde), Glückaufsegen 3 (Do-Brünninghausen), Friedrich Wilhelm (Do), Friedrich Wilhelm 1 (Do)
Mal sehen, wieviel Schachtzeichen ich bis zum Ende der Aktion am kommenden Sonntag noch fotografieren kann.

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Schachtzeichen 2010

Schacht Minister Stein 5
Inspiriert von der Idee, die von unserem RTF-Fachwart Norbert Schnitzmeier stammt und die er auf der Internetseite des Bezirks publik gemacht hat, habe ich mich mit dem Rad aufgemacht und mal versucht, einige Standorte von Schachtzeichen anzufahren. Dem Projekt “Schachtzeichen 2010″ liegt folgende Idee zugrunde:
Mit weithin sichtbaren Zeichen soll auf die Bergwerke verwiesen werden, die die Montanregion Ruhrgebiet prägten und an denen der Strukturwandel heute so deutlich erfahrbar wird. Als Raumzeichen wurde ein großer, gelber Ballon ausgewählt, unter dem ein langer ‘Schweif’ auf den Ort des alten Schachtes weisen wird. Das Zeichen sollte weithin sichtbar sein und auf einen Punkt am Boden verweisen.
Soviel zur Theorie. Im ersten Versuch habe ich folgende Standorte angefahren: Minister Stein 1/2/4/7 (Do-Eving), Fürst Hardenberg 1/2 (Do-Lindenhorst), Hansa 1/2/3 (Do-Huckarde), Westhausen 2 (Do-Westerfilde), Westhausen 1/3 (Do-Bodelschwingh), Erin 3 (Castrop), Erin 1/2/4/7 (Castrop), Teutoburgia 1/2 (Herne-Holthausen), Victor 1/2 (Castrop-Bladenhorst), Victor 3/4 (Ickern), Victor 3/4 (Ickern), Waltrop 1 (Waltrop), Minister Achenbach 1/2 (Brambauer), Minister Stein 6 (Do-Brechten) und Minister Stein 5 (Do-Kemminghausen). Auf den Bilder ist zu erkennen, dass nur wenige Ballons in der Luft, die meisten aber am Boden waren. Begründung: zu starker Wind. Die Ballons, die trotz des Windes aufgelassen waren, befanden sich anstatt wie geplant auf 80 Meter Höhe nur bei etwas 30 Metern. Leider, denn so musste ich durch häufiges Nachfragen den eigentlichen Standort ausfindig machen. Was aber auch den Vorteil hatte, dass man mit den Leuten wunderbar ins Gespräch kommt.
Einige Standorte beklagten den Verlust ihrer Schachtzeichen, da irgendwelche Halbstarken sie schon kurz nach dem Auflassen zerstört oder abgeschnitten hatten.
Momentan gibt es folgende Meldung auf der Veranstalterseite: “Das RUHR.2010-Großprojekt SchachtZeichen kann zur Zeit leider nicht fortgesetzt werden – in Absprache mit der Bezirksregierung bleiben die Ballone an allen Standorten in der Metropole Ruhr für heute am Boden. Dies ist bedingt durch die labile Wetterlage verbunden mit Niederschlägen.”
Dennoch werde ich versuchen, noch vor Ende der Aktion den einen oder anderen Standort anzufahren.

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4. Dortmunder Fahrradmarkt am 25. April

DORTMUND Ein vielfältiges Angebot rund um das Thema Radfahren gibt es am Samstag, 25. April, von 10 bis 18 Uhr auf dem Reinoldikirchplatz in der City. Er ist Schauplatz des vierten Dortmunder Fahrradmarktes.
Veranstalter ist wie immer das Stadtplanungs- und Bauordnungsamt der Stadt Dortmund. So werden einige Dortmunder Fahrradhändler mit einem Querschnitt aus ihrer Produktpalette vertreten sein. Mehrere Radsportvereine haben sich eigens für den Markt zu einer Interessengemeinschaft zusammengeschlossen und informieren gemeinsam über ihre sportlichen Angebote und Aktivitäten.
Mit von der Partie sind auch die Krankenkassen, die den gesundheitlichen Aspekt des Radfahrens näher beleuchten. Der ADFC Dortmund (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub), Dortmund-Tourismus, der Regionalverband Ruhr und die Stadt Dortmund beraten zum Rad fahren in Dortmund und der Region. Auch einige Touristik-Verbände haben ihr Kommen zugesagt, so dass es auch Neuigkeiten zum Thema „Mit dem Fahrrad in den Urlaub“ geben wird.

Selbstverständlich wird auch in diesem Jahr wieder eine kostenlose Fahrradwache angeboten: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der dobeq werden ein wachsames Auge auf alle abgegebenen Fahrräder haben.

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Dortmund für Fußgänger- und Fahrradfahrerfreundlichkeit prämiert

DORTMUND Siegerin ist Dortmund als eine von insgesamt vier Großstädten beim Bundeswettbewerb zur emissionsfreien Mobilität. Die Städte haben mit ihren Möglichkeiten für Fußgänger- und Fahrradverkehr überzeugt und dürfen sich über hohe Förderungen freuen. Gemeinsam mit den Städten Bamberg, Halle (Saale) und Karlsruhe ist Dortmund aus dem Bundeswettbewerb zur emissionsfreien Mobilität als Sieger hervorgegangen. Die vier Großstädte werden in den kommenden Monaten Schauplatz einer Modellkampagne zur Förderung des Fußgänger- und Fahrradverkehrs, wie das Bundesumweltministerium am Montag in Berlin mitteilte.
Unter dem Motto „Kopf an: Motor aus. Für Null CO2 auf Kurzstrecken“ wird von April bis August dieses Jahres in den Städten mit Großplakaten, Kino- und Radiospots sowie Veranstaltungen für den Rad- und Fußverkehr geworben. Das Bundesumweltministerium fördert die Kampagnen mit rund einer Million Euro. Die vier Gewinnerstädte wurden den Angaben zufolge von einer Jury in einer bundesweiten Ausscheidung aus 94 Bewerbungen ausgewählt.

Die Siegerstädte bieten nach Auffassung der Jury das größte Potenzial für die Wirkung der Kampagne: „Sie bekennen sich nicht nur politisch klar zu einer Förderung des Fuß- und Radverkehrs, sondern bieten auch gute infrastrukturelle Voraussetzungen zur Steigerung des Radverkehrs etwa durch Wegeinfrastruktur und Abstellanlagen.“

Ruhr-Nachrichten vom 17.03.2009

Hoffentlich schafft es  die Stadt dann auch, ihre Fahrradfreundlichkeit den Autofahrer zu vermitteln, sei es durch das Aufstellen der entsprechenden Schilder und mit Großplakaten, Kino- und Radiospots sowie Veranstaltungen,  und wir Radfahrer werden nicht mehr ganz so oft von den “verständnisvollen” Autofahrern in prekäre Situation gebracht. (wenn man es harmlos umschreiben will)

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Schnitzmeier startet in der Frauenklasse

Von Dirk Krampe am 4. März 2009 19:03 Uhr, Ruhr-Nachrichten

DORTMUND Im Januar für drei Wochen nach Mallorca? Da hat auch Anna-Bianca Schnitzmeier nicht nein gesagt. Obwohl die Zeit Stress pur bedeutete. In Zahlen: 2000 Kilometer auf dem Rennrad.

Anna-Bianca Schnitzmeier fährt in der Frauenklasse. Foto: Ruhr-Nachrichten

Anna-Bianca Schnitzmeier fährt in der Frauenklasse. Foto: Ruhr-Nachrichten

Das Dortmunder Radsporttalent mit dem fröhlichen Lachen hat sich mit der U23-Nationalmannschaft in der Sonne Spaniens auf die neue Saison vorbereitet. Für die Schülerin wird 2009 ein besonderes Jahr: Der Wechsel von der Juniorinnen- in die Frauenklasse bedeutet eine große Herausforderung, die Saison könnte einen ersten Fingerzeig geben, wie groß ihr Talent wirklich ist, wie groß ihre Chancen gegen bessere und erfahrenere Konkurrentinnen tatsächlich sind. Read more »

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Sponsoring-Probleme – härtere Zeiten für Dortmunds Klubs

Von Harald Gehring am 23. Januar 2009 19:01 Uhr für  Ruhr-Nachrichten Dortmund

DORTMUND Rezession, Bankenkrise, wirtschaftliche Flaute – längst ist der konjunkturelle Abschwung zu spüren. Niemand kann die neue Situation verdrängen. Auch Dortmunds Sportvereine müssen lernen, die aktuelle Lage zu akzeptieren und zu bewältigen.

Das gelingt offensichtlich vielen Klubs besser als vielleicht erwartet. „Unsere Etatplanung ist so ausgerichtet, dass wir klarkommen“, sagt Gerd Alda, 2. Vorsitzender des Eishockey-Regionalligisten EHC Dortmund: „Es wird zwar schwieriger, aber wir verfügen über einen Stamm von Sponsoren, der uns zuverlässig unterstützt.“ kik, Dortmunder Kronen und Tedi unterstützen die Kufencracks. Es gibt offenbar dringlichere Probleme als das mit dem Sponsoring.

In Brackel gibt es weiterhin zwei Radrennen. Foto: Foltynowicz

In Brackel gibt es weiterhin zwei Radrennen. Foto: Foltynowicz

„Eishockey war und ist allein wegen der Ausrüstung ein teurer Sport, den wir bis in den Nachwuchsbereich hinein leistungsorientiert ausüben. Um so ärgerlicher sind zusätzliche Kosten wie vier Euro Parkgebühren, die wir auf den Westfalenhallen-Stellplätzen entrichten. Und das zu jedem Training, zu jedem Spiel. So etwas gibt es nur in Dortmund“, so Alda.

LGO-Leichtathleten bleiben entspannt

Entspannt blickt Jörg Lennardt, Vorsitzender der LG Olympia, den kommenden Monaten entgegen. „Die LGO-Leichtathleten haben bewährte Partner, auf die wir zählen. Da ist die Sparkasse Dortmund zu nennen, aber auch das Unternehmen Brooks, das sogar plant, sein Engagement bei der LGO 2010 zu erhöhen“, meint Lennardt. Der LGO-Chef bekennt aber auch: „Wir haben bereits in der Vergangenheit finanziell zurückgesteckt. Unsere Ziele sind dem Budget angepasst. Leistungssport ist eben vom Geld abhängig.“

Den Realismus der Leichtathleten haben die Basketballer übernommen. „Wir wissen, was wir verwirklichen können. Daran orientieren wir uns. Bisher können wir uns folglich auch nicht beklagen, ein Sponsoring-Problem stellt sich so nicht dar“, sagt Gerd Gräf, Vorsitzender des SVD 49 Dortmund.

Sichere Basis beim SVD

Die SVD-Partner PSD-Bank, Goeke oder Dreams sorgen für eine Basis, die beim SVD noch durch einen Förderverein weiter verbreitert wird. „Diese Streuung gewährleistet kontinuierliche Unterstützung. Ich bin sehr optimistisch, dass alles in diesem Bereich so bleibt“, sagt Gräf.

Ungebrochenen Optimismus präsentieren auch die Fußballer. Problemfälle gibt es zweifelsfrei. Aber noch ist die Last nicht erdrückend, oft wird bezüglich der Zuwendungen für die Aktiven schlicht und ergreifend der Gürtel enger geschnallt.

Saison ist beim ASC gesichert

ASC Dortmunds Fußballchef Heiner Brune erklärt sein Erfolgsrezept: „Da bei uns Sponsoring auf vielen Schultern verteilt ist, sehe ich keine großen Gefahren. Bis jetzt ich auch noch niemand abgesprungen. Die Saison ist gesichert.“ Das hören die Spieler des Westfalenligisten sicherlich gern.

Im problembehafteten Radsport sieht das anders aus. „Doping-Nachrichten und Wirtschaftskrise haben Sponsoren vergrätzt“, sagt „Curve“ Brackels Vorsitzender Günter Schäfer. Die Brackeler richten traditionell zwei Radrennen aus, den Westfalenpreis und das Championat. „Beides scheint gesichert zu sein“, sagt Schäfer, betont jedoch: „Alles läuft in kleinen Schritten ab.“ Aber so sind die Zeiten.

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Wintereinbruch

Da hatte der Wetterbericht ausnahmsweise  mal recht: 15 cm Schnee sind über Nacht gefallen und haben Dortmund in ein mittleres Chaos gestürzt.

Ich wollte der Kombination aus Schneefall, Ferienende und morgendlichem Berufsverkehr entgehen und bin mit dem MTB zur Arbeit gefahren. 10 Km, die ziemlich anstregend waren, da man  im tiefen Schnee, 15 cm sind für uns Flachlandtiroler schon ganz schön, nicht recht vorankam. Auf der Straße war es dagegen einfacher, aber auch glatter und angesichts der ängstlichen “routinierten” Autofahrer auch nicht besser.  Ich denke, schon morgen wird der Spuk aber wieder vorbei sein.

wintereinbruch12

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Mein Zuhause

Lindenhorst
(Stadtbezirk Eving)
Fläche: 330,6 ha
Einwohner: 5 503
0 – u. 18 Jahre: 1260
18 – u. 66 Jahre: 3490
66 Jahre und älter: 753
Frauen: 2715
Männer: 2788
Ausländeranteil: 17,2 %

In Lindenhorst erinnert man sich gerne an bessere Zeiten zurück

Bullenkloster und Rolli-Eis

Dortmund, 26.11.2008, Thomas Kampmann
Die Lindenhorster Straße ist wie ausgestorben. Ein Grund zur Freude oder ein Grund sich sorgen zumachen. Ansichtssache eben.

Die Madonna im Fenster der Gaststätte „Haus Kindel” blickt traurig vom ersten Stock auf die Lindenhorster Straße herab. Die kleine Figur taugt als Symbol für Sehnsucht und Hoffnung – auf bessere Zeiten, pulsierendes Leben auf den Straßen und in den Geschäften.

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Radfahrer stirbt nach Zusammenstoß mit Auto

BOCHUM Ein 85 Jahre alter Radfahrer ist am Montag bei einem Verkehrsunfall in Bochum tödlich verletzt worden. Nach Angaben eines Polizeisprechers wurde der Rentner vom Auto eines 86-jährigen Mannes erfasst.

Dieser hatte den entgegenkommenden Radfahrer beim Rechtsabbiegen übersehen. Der 85-Jährige, der keinen Helm trug, erlitt schwere Kopfverletzungen, an denen er im Krankenhaus starb.

Von RuhrNachrichten am 15. September 2008 21:39 Uhr
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